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ToruĹ
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ToruĹ [] (), deutsch Thorn, ist neben Bydgoszcz (Bromberg) eine der beiden Hauptstädte der Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen. Die an der Weichsel gelegene kreisfreie Stadt ist heute Sitz des Woiwodschaftsparlaments (Sejmik), des Woiwodschaftsmarschalls mit seiner Regierung, der Universität ToruĹ sowie des rĂśmisch-katholischen Bistums ToruĹ.
Die Stadt war eine der ältesten des Kulmerlands. Aufgrund ihrer Lage und Geschichte entwickelte sie sich zum Schmelztiegel zwischen deutscher und polnischer Kultur. Ihr bekanntester Sohn ist Nikolaus Kopernikus. Das Stadtbild ist durch Backsteingotik geprägt; die mittelalterliche Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Contents
⢠Geschichte
⢠Mittelalter
⢠Demographie
⢠Dom St. Johannes
⢠Marienkirche
⢠Museen
⢠Sport
⢠Umgebung
⢠Brßcken
⢠Eisenbahn
⢠Medien
⢠Politik
⢠Stadtpräsident
⢠Stadtrat
⢠Partnerstädte
⢠Bßrgermeister
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geographische Lage
Die Stadt liegt im Kulmerland im breiten Flusstal der schiffbaren Weichsel, 45 Kilometer sĂźdĂśstlich von Bydgoszcz (Bromberg), 57 km sĂźdlich von GrudziÄ
dz (Graudenz) und 39 Kilometer sĂźdlich von CheĹmno (Kulm, Culm). Sie ist umgeben von ausgedehnten Waldgebieten, die besonders im SĂźdwesten geschlossen sind.
Das Stadtgebiet beträgt mit zugehÜrigen Stadtteilen und eingemeindeten Ortschaften 115 km² zu beiden Seiten des Flusses. Von Norden nach Sßden dehnt sie sich auf 12,7 km und von West nach Ost auf 17,5 km aus.
Geschichte
Die ursprĂźngliche Siedlung
In der Zeit vom 9. bis zum 13. Jahrhundert stand an dieser Stelle die ursprĂźngliche slawische Festung ToruĹ (Thorn), umgeben von Holz- und Erdwällen, die den Ăbergang Ăźber die Weichsel bewachte. In den Jahren von 966 bis 1220 stand die Siedlung unter der Herrschaft polnischer Piasten im KĂśnigreich Polen und später auch im polnisch-piastenpommerschen Danziger Pommern während der Zeit der Teilung des KĂśnigreichs Polen in kleinere Teile.cite-ref-ome-4-0[4]
Mittelalter
Thorn entstand 1231 als erste Siedlung im Kulmerland unter Verwaltung des Deutschen Ordens. UrsprĂźnglich lag diese im Bereich des späteren Dorfes Alt-Thorn (poln. Stary ToruĹ, seit dem Ende des 20. Jahrhunderts Stadtteil StarotoruĹskie PrzedmieĹcie), rund 7,5 km westlich der heutigen Stadt, wurde jedoch aufgrund der permanenten Ăberschwemmungsgefahr 1236 an den heutigen Standort verlegt. Der Deutsche Orden war vom polnischen Herzog Konrad von Masowien ins Land gerufen worden, um die in der Gegend wohnenden heidnischen baltischen Pruzzen zu christianisieren. Aktiv wurde der Orden aber erst, nachdem Kaiser Friedrich II. ihm 1226 das Herrschaftsrecht Ăźber das zu erobernde Land zugesichert hatte. Den Grundstein zu der Stadt Thorn legte 1231 der Landmeister Hermann von Balk. Einwanderer aus Westfalen bevĂślkerten die Stadt, die am 28. Dezember 1233 mit der Kulmer Handfeste das Stadtrecht erhielt. Thorn und Kulm sind die ältesten Städte des Kulmerlands. Im Jahr 1255 fehlte der Stadt noch eine Stadtmauer.cite-ref-5[5] 1260 wurde die Burg Thorn erbaut. Ihren Namen erhielt die Stadt angeblich nach der Festung und Baronie Toron, einer Kreuzfahrerburg des Deutschen Ordens im Heiligen Land. In alten Dokumenten heiĂt die Stadt Thoren.
Im 14. Jahrhundert trat Thorn der Hanse bei und gehĂśrte somit wie Elbing, Danzig, KĂśnigsberg und Kulm zu den Hansestädten. 1367 trat Thorn der KĂślner KonfĂśderation von Hansestädten bei. Das Bestreben des Ordens, gleichzeitig seine Landesherrschaft auszudehnen und den Handel zu kontrollieren, fĂźhrte zu kriegerischen Konflikten und einer Allianz der deutschen Handelsstädte mit dem KĂśnigreich Polen. 1411 wurde der Erste Thorner Frieden zwischen dem polnischen KĂśnig WĹadysĹaw II. JagieĹĹo und dem Deutschen Orden geschlossen. Bei neuen Auseinandersetzungen wurde 1454 die Ordensburg in Thorn vom PreuĂischen Bund erobert und von seinen BĂźrgern zerstĂśrt.
Nach dem Dreizehnjährigen Städtekrieg wurde am 19. Oktober 1466 der Zweite Thorner Frieden mit dem Deutschen Orden geschlossen. Danach musste der Ordensstaat groĂe Gebiete rund um die untere Weichsel an das autonome PreuĂen KĂśniglichen Anteils abtreten, das sich freiwillig der Oberhoheit der polnischen Krone unterstellt hatte. Die Städte Thorn, Danzig und Elbing wurden als âQuartierstädteâ des Hansebundes polnisch-preuĂische Stadtrepubliken mit politischer Vertretung im Sejm.
Thorn als Stadtrepublik in KĂśniglich PreuĂen in der Krone des KĂśnigreichs Polen
Als Sohn einer Kaufmannsfamilie wurde 1473 der berßhmteste Sohn der Stadt, der spätere Astronom Nikolaus Kopernikus, hier geboren und besuchte die ortsansässige Johannis-Schule, eine Lateinschule.
Zeitweilige Versuche des Hochmeisters Albrecht von Brandenburg-Ansbach, die kĂśniglich-polnischen Gebiete PreuĂens fĂźr den Deutschen Orden zurĂźckzuerobern, endeten nach dem erfolglosen Reiterkrieg mit dem Waffenstillstand zu Thorn am 5. April 1521. Auf einer anschlieĂenden Reise nach SĂźddeutschland fand Albrecht keine UnterstĂźtzung fĂźr seine bisherigen Pläne und entschloss sich, im Ordensstaat PreuĂen die Reformation einzufĂźhren und ihn fortan als Herzog zu regieren. Weil er dafĂźr die UnterstĂźtzung KĂśnig Sigismunds I. von Polen, seines Onkels, brauchte, schloss er mit diesem am 8. April 1525 den Vertrag von Krakau, huldigte ihm, wurde von ihm als weltlicher Herzog in PreuĂen anerkannt und erhielt zudem eine privilegierte Stellung im polnischen Senat.
Im Jahr 1557 nahmen Rat und BĂźrgerschaft die Reformation an. Die Marienschule wurde 1558 zu einem Gymnasium erhoben.
Auf Veranlassung des polnischen KĂśnigs WĹadysĹaw IV. Wasa wurde 1645 unter dem Vorsitz des polnischen Kanzlers Jerzy OssoliĹski das Thorner Religionsgespräch (Colloquium charitativum) zur Verständigung von Katholiken und Protestanten veranstaltet.cite-ref-ome-4-1[4] Daran nahmen unter anderem Georg Calixt und Michael Behm teil. Im späten 17. Jahrhundert war der aus Lyck stammende Christoph Hartknoch, ein bedeutender Historiker der Geschichte des Ordensstaates PreuĂen und Polen-Litauens, Direktor des 1568 gegrĂźndeten Thorner Gymnasiums.
Im 17. Jahrhundert waren etwa 60 Prozent der Einwohner der Stadt polnische Katholiken, die zweitgrĂśĂte Gruppe waren protestantische Deutsche (ca. 35 Prozent) und die anderen bis zu 5 Prozent.cite-ref-6[6]
Während des GroĂen Nordischen Krieges sah sich Thorn vom 26. Mai bis 14. Oktober 1703 einer Belagerung durch die Armee des schwedischen KĂśnigs Karl XII. ausgesetzt. Die 6000 Mann zählende Garnison, die aus sächsischen Soldaten Augusts des Starken, des KurfĂźrsten von Sachsen und KĂśnigs von Polen, bestand, konnte den Fall der Stadt letztlich nicht verhindern.cite-ref-7[7] Durch den schwedischen Beschuss hatten nicht nur die Befestigungsanlagen der Stadt, sondern auch ihre Häuser schwere Schäden erlitten. Das altstädtische Rathaus war infolge des Beschusses ausgebrannt, ebenso fast die gesamte Westseite des altstädtischen Marktes und weitere Häuser. Zahlreiche andere Gebäude waren zum Teil schwer beschädigt worden. Die Stadtbefestigung wurde nach der Einnahme von den Schweden geschleift. Die Kriegsschäden und die in den Folgejahren mehrmals zu zahlenden Kontributionen lieĂen die Stadt fĂźr lange Zeit verarmen. Ăberdies wurde Thorn im August und September 1708 von einer Pestepidemie heimgesucht, die bis 1710 andauerte und in der Stadt und ihrer Umgebung rund 4000 Todesopfer forderte.cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]cite-ref-10[10]
Bei der Fronleichnamsprozession am 16. Juli 1724, die einen nicht genehmigten Weg nahm, um einen Protest zu provozieren, kam es wie erwartet zu Streitigkeiten zwischen den JesuitenzÜglingen und den Schßlern des protestantischen Gymnasiums. Aus diesem Tumult heraus wurde das Jesuitenkloster gestßrmt und verwßstet. Die Regierung des polnischen KÜnigs August des Starken fßhrte daraufhin ein Verfahren gegen die Stadt, lieà den Bßrgermeister Johann Gottfried RÜsner und neun weitere Bßrger am 7. Dezember 1724 enthaupten (Thorner Blutgericht) und bestimmte, dass der Magistrat kßnftig zur Hälfte aus Katholiken bestehen mßsse und die Marienkirche den Katholiken zu ßbergeben sei.
Ende 18. bis 20. Jahrhundert
Im Rahmen der zweiten Teilung Polens durch den Vertrag von Sankt Petersburg wurde Thorn 1793 vom KĂśnigreich PreuĂen annektiert. Durch den von Napoleon Bonaparte diktierten Frieden von Tilsit wurde Thorn 1807 vorĂźbergehend dem als Herzogtum Warschau wiederhergestellten Polen zugeschlagen. Aufgrund unvorsichtigen Verhaltens franzĂśsischer Soldaten, die SchieĂpulver-Fässer entluden, kam es am 7. August 1807 nach Abschluss des Friedensvertrags an der WeichselbrĂźcke zu einer gewaltigen Explosion, bei der etwa 70 Menschen ums Leben kamen; Schadensersatzforderungen Thorner BĂźrger wurden von franzĂśsischer Seite nicht beantwortet.cite-ref-11[11]
Am 16. April 1813 kapitulierte die Besatzung Thorns unter dem franzĂśsischen General Pointcoincite-ref-12[12] nach mehrtägiger Belagerung. 100 franzĂśsische, 400 polnische und 3500 bayerische Soldaten legten vor den russischen und preuĂischen Truppen die Waffen nieder; die Stadt hatte unter dem vom 10. bis zum 16. April andauernden Bombardement der Belagerer sehr gelitten.cite-ref-13[13] Durch die Wiener Kongressakte von 1815 kam es wiederum an PreuĂen, das es ab 1818 zur Festung ausbaute. Am 21. Juni 1815 hatte die preuĂische Regierung Thorn dem westpreuĂischen Regierungspräsidenten in Marienwerder unterstellt. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts verfĂźgte Thorn Ăźber ein Gymnasium mit angeschlossener Realschule.cite-ref-14[14]
Im Jahr 1864 war die Besatzung der Festung Thorn 2111 Mann stark.cite-ref-st-15-0[15] 1905 bestand die Garnison aus drei Infanterieregimentern.cite-ref-pva-16-0[16]
Zum Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Thorn nach dem Bau der PreuĂischen Ostbahn einen wirtschaftlichen Aufschwung. Eine Spezialität waren die Thorner Kathrinchen (Pfefferkuchen). 1885 hatte Thorn mit der Garnison 23.906 â Ăźberwiegend evangelische â Einwohner. Die Einwohnerzahl wuchs bis zur Volkszählung von 1910 auf 46.000, davon waren etwa 59 Prozent deutschsprachig und etwa 40 Prozent polnischsprachig. Weil er von Deutschen bzw. Polen hartnäckig als AngehĂśriger der eigenen Ethnie beansprucht wurde, beging man den 400. bzw. 450. Geburtstag des grĂśĂten Sohnes der Stadt, Nikolaus Kopernikus, in den Jahren 1873 und 1923 in Thorn jeweils separat bei den deutschen und polnischen Stadtbewohnern.
Nach Ende des Ersten Weltkrieges musste Thorn mit dem grĂśĂten Teil der Provinz WestpreuĂen aufgrund des federfĂźhrend von Woodrow Wilson diktiertencite-ref-17[17] Versailler Vertrags 1920, der die Verlegung eines Polnischen Korridors zur Ostsee hin auf preuĂischem Territorium vorsah, an die Zweite Polnische Republik abgetreten werden. Ab dieser Zeit wurde Thorn Hauptstadt der Woiwodschaft Pommerellen (WojewĂłdztwo pomorskie), was den Bau zahlreicher staatlicher und Ăśffentlicher Gebäude nĂśtig machte. Die Stadt wuchs schnell, sodass eine bessere ErschlieĂung der am linken Ufer der Weichsel liegenden Gebiete notwendig wurde, wo auch ToruĹ GĹĂłwny, der Hauptbahnhof der Stadt liegt. Weiter sollten auch die FernstraĂen nach SĂźden ausgebaut werden. Das polnische Ministerium fĂźr Ăśffentliche Arbeiten beschloss deshalb 1927, die aufgrund des polnischen Korridors nicht mehr benĂśtigte WeichselbrĂźcke bei Marienwerder zurĂźckzubauen und fĂźr den Bau einer neuen WeichselbrĂźcke in ToruĹ zu verwenden. Die BrĂźcke war zwar bereits 1929 demontiert, aber der Wiederaufbau in ToruĹ verzĂśgerte sich wegen Finanzmangels der Stadt, sodass die BrĂźcke erst 1934 festlich erĂśffnet werden konnte.cite-ref-0-18-0[18] (siehe auch Abschnitt Verkehr: BrĂźcken)
Aufgrund starker Abwanderung von Deutschen in der Zwischenkriegszeit sowie anhaltender Polonisierung sank der Anteil der deutschen BevĂślkerung in der Stadt auf vier Prozent 1939. Nach dem Ăberfall auf Polen im September 1939 wurde Thorn zusammen mit dem Polnischen Korridor vom Deutschen Reich annektiert; die Stadt Thorn wurde dem Regierungsbezirk Bromberg im Reichsgau Danzig-WestpreuĂen zugeordnet. Erster kommissarischer OberbĂźrgermeister wurde Walter KieĂling aus Gera. AbgelĂśst als OberbĂźrgermeister wurde KieĂling am 1. November 1939 durch den ehem. OberbĂźrgermeister Franz Jakob aus FĂźrth in Bayern.cite-ref-19[19] Während der Amtszeit Jakobs als OberbĂźrgermeister holte er Ăźber 20 weitere städtische Beamte und Angestellte aus seiner ehemaligen Heimat Stadt FĂźrth nach Thorn und beschäftigte sie dort in nahezu allen wichtigen städtischen SchlĂźsselpositionen der Stadtverwaltung.cite-ref-20[20] Mitte Oktober 1939 begannen die Hinrichtungen der polnischen und jĂźdischen BevĂślkerung im Rahmen der sog. Intelligenzaktion. Dabei tĂśtete der volksdeutsche Selbstschutz zunächst im Fort VII wĂśchentlich mehrere hundert Menschen, ehe die Hinrichtungen in das nahegelegene Erholungsgebiet Barbarka verlegt wurde. Insgesamt wurden in der Zeit von Oktober 1939 bis Februar 1940 ca. 1.200 Menschen hingerichtet. Eine Gedenkstätte in der Festung bzw. in Barbarka erinnert an die dort getĂśteten Menschen.cite-ref-21[21]
1940 wurde die Ingenieurschule fĂźr Luftfahrttechnik (IfL) nach Thorn verlegt.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs besetzte im FrĂźhjahr 1945 die Rote Armee die Region und die weitgehend von Kriegsschäden verschonte Stadt. Die Stadt kam zur Volksrepublik Polen. Bei der Wiederherstellung der Woiwodschaft Pommerellen ab 14. März 1945 blieb ToruĹ zunächst die Hauptstadt. Im Zuge der Verkleinerung der Woiwodschaft am 7. April 1945, wobei auch das âGroĂâ im Namen fortfiel, wurde der Hauptstadtsitz nach Bydgoszcz (Bromberg) verlegt. Die deutsche Minderheit wurde mit wenigen Ausnahmen vertrieben.
Seit 1999 ist ToruĹ Sitz des Sejmik der Woiwodschaft Kujawien-Pommern, der Woiwode hat seinen Sitz in Bydgoszcz.
Demographie
| Jahr | Einwohnerzahl | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1347 | kaum 2000 | maximal 3000 Einwohner [ 23 ] |
| 1768 | etwa 1000 | Ăźberwiegend polnischsprachig, nach starker BevĂślkerungsverminderung durch Pest 1708â1710 [ 24 ] |
| 1793 | 0 5570 | [ 25 ] |
| 1806 | 0 8954 | [ 25 ] |
| 1815 | 0 7095 | nach der BevĂślkerungsverminderung durch die Napoleonischen Kriege [ 25 ] |
| 1828 | 11.265 | [ 25 ] |
| 1831 | 0 8631 | [ 26 ] |
| 1852 | 13.113 | [ 27 ] |
| 1864 | 14.106 | ohne das Militär (2111 Personen), [ 15 ] davon 7977 Protestanten und 5134 Katholiken [ 28 ] |
| 1871 | 16.620 | davon 9200 Evangelische, 6200 Katholiken und 1100 Juden [ 29 ] |
| 1875 | 18.631 | [ 30 ] |
| 1880 | 20.617 | [ 30 ] |
| 1885 | 23.906 | [ 30 ] |
| 1890 | 27.018 | davon 15.681 Protestanten, 10.014 Katholiken, 1271 Juden und 52 Sonstige [ 30 ] |
| 1900 | 29.635 | davon 16.752 Protestanten, 11.571 Katholiken und 1312 Sonstige einschl. der Juden [ 30 ] |
| 1905 | 31.801 | mit der Garnison [ 31 ] [ 16 ] , davon 17.510 Protestanten, 13.023 Katholiken und 1092 Juden (nach Einverleibung des Dorfes Mocker 1906: 43.435 Einwohner) [ 31 ] |
| 1910 | 46.227 | am 1. Dezember, auf einer Fläche von 3552 ha; [ 32 ] davon 22.805 Evangelische, 21.085 Katholiken, 994 Juden, 510 Sonstige (27.505 mit deutscher , 17.889 mit polnischer und sechs Einwohner mit kaschubischer Muttersprache, 669 Einwohner sprechen Deutsch und eine andere Sprache); [ 33 ] nach anderen Angaben davon 22.967 Protestanten, 21.742 Katholiken und 1518 Sonstige einschl. der Juden [ 30 ] |
| 1931 | 54.280 | davon etwa 3000 Deutsche, im Vergleich zu 27.510 Deutschen im Jahr 1910; [ 34 ] 54.297 am 9. Dezember 1931 [ 35 ] |
| 1943 | 78.224 | [ 25 ] |
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 2009 | 205.934 | |
| 2020 | 198.613 | |
| | | |
SehenswĂźrdigkeiten
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Hauptartikel
:
Mittelalterliche Altstadt von ToruĹ
Die Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Bis auf einen StraĂenzug aus dem späten 19. Jahrhundert ist fast die gesamte Bebauung mittelalterlich. Der historische Bereich besteht aus der Altstadt (Stadtrecht 1231/33) und der als eine Handwerkersiedlung entstandenen Neustadt (Stadtrecht 1246). Später wurde letztere in die Altstadt eingemeindet. Zwischen beiden liegt das Schloss (jetzt Ruine) des Deutschen Ordens.
Altstädtisches Rathaus
â
Hauptartikel
:
Altstadtrathaus in Thorn
Der groĂe Bau auf dem Altstadtmarkt in der Backsteingotik wurde im 13. Jahrhundert errichtet und im Laufe der Jahre bis ins 18. Jahrhundert im Barockstil umgebaut. Während der Belagerung von Thorn durch Karl XII. von Schweden brannte das Rathaus am 14. September 1703 nieder, und ein GroĂteil der darin aufbewahrten Dokumente wurde ein Raub der Flammen. So verbrannten die Acta consularia, die seit 1345 gefĂźhrt worden waren, ferner die BĂźrgerbĂźcher, das KĂźrbuch und viele andere fĂźr die Geschichte der Stadt und fĂźr die Biographie des Kopernikus wichtige Dokumente.cite-ref-36[36] Bedingt durch die Kriegsschäden, die immer wieder zu zahlenden Kontributionen und die 1708 ausgebrochene Pest, welche die Stadt verarmen lieĂen, zog sich die Wiederherstellung des Rathauses Ăźber einen langen Zeitraum hin. Der Beschluss zur Wiederherstellung war 1722 gefasst worden, doch erst fĂźnf Jahre später konnte das Gebäude wieder mit einem Dach versehen werden. EndgĂźltig abgeschlossen waren die Wiederherstellungsarbeiten erst 1737.cite-ref-37[37] Im 19. Jahrhundert wurde das Rathaus um eine Etage aufgestockt, so einfĂźhlsam, dass dies nur Eingeweihten auffällt. FrĂźher war es ein Verwaltungs- und Handelszentrum, gegenwärtig befindet sich dort das Heimatmuseum. Zum Rathaus gehĂśrt ein 40 Meter hoher Turm, der zur Stadtbesichtigung zugänglich ist. Das Gebäude ist das architektonische Vorbild fĂźr das Rote Rathaus in Berlin. Vor dem Rathaus befindet sich ein Nikolaus-Kopernikus-Denkmal und die Darstellung eines Flissaken; diese WeichselflĂśĂer rasteten bis ins frĂźhe 20. Jahrhundert auf den Stufen des Kopernikusdenkmals.
Dom St. Johannes
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Hauptartikel
:
Dom St. Johannes (ToruĹ)
Die sowohl Johannes dem Täufer als auch dem Evangelisten Johannes geweihte Kirche aus dem 13. Jahrhundert ist eines der ältesten Sakralgebäude im Kulmerland. Schon immer war diese Kirche die wichtigste in der Stadt, zunächst als Pfarrkirche der ToruĹer Altstadt, dann als Hauptgotteshaus der vereinigten Alt- und Neustadt und schlieĂlich als Dom der neu eingerichteten ToruĹer DiĂśzese. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Kirche fortlaufend ausgebaut. Die Arbeiten wurden kurzzeitig unterbrochen, weil 1351 ein Brand einen Teil des Gotteshauses zerstĂśrte. Am Nord- und SĂźdschiff wurden einige Kapellen angebaut. Auf diese Weise wurde die Kirche verbreitert und bis auf 56,2 Meter verlängert und sie erhielt eine Arkade an der Westseite und einen Turm. Das Gotteshaus wurde auf die gegenwärtige HĂśhe von 27,3 Metern gebracht. 1406 stĂźrzte der Kirchturm ein. Bald begann der Bau des neuen Turmes mit einer HĂśhe von 52 Metern. Die Arbeiten standen unter Leitung des Baumeisters Johann Gotland und waren bis 1433 vollendet. Im 15. Jahrhundert erhielt BaukĂśrper der Kirche, der mit seiner GrĂśĂe und DekorationsfĂźlle imponiert, seine endgĂźltige Gestalt. Charakteristisch ist der Klang der Kirchenglocke, 1500 in einer ToruĹer GlockengieĂerei hergestellt, die Tuba Deicite-ref-38[38] genannt wird. Sie hat einen Durchmesser von 2,17 Meter und ein Gewicht von 7200 Kilogramm. Sie ist jetzt die zweitgrĂśĂte Glocke Polens. Infolge der Reformation trat die Gemeinde 1530 zum evangelischen Glauben Ăźber. Von 1583 bis 1596 nutzten Protestanten und Katholiken sie gemeinsam. In diesen Jahren wurde das Innere der Kirche verputzt und ĂźbertĂźncht, wobei die Wandgemälde des 14. und 15. Jahrhunderts verschwanden. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind die Gemälde teilweise wieder freigelegt und sichtbar (hauptsächlich im Presbyterium und an der Ostwand). Sie zeugen vom Reichtum der mittelalterlichen AusschmĂźckung der Wände. Als Eingang in die Kirche dient die mit einer zierlichen Ziegel-Attika geschmĂźckte Nordvorhalle. Das Innere wird von den gewaltigen Kirchenschiffen, den SterngewĂślben und einer reichen Ausstattung beherrscht.
Marienkirche
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Hauptartikel
:
Marienkirche (ToruĹ)
Das Gotteshaus heiĂt mit vollständigem Namen: Kirche der Himmelfahrt der Jungfrau Maria (poln.: KoĹcioĹ WniebowziÄcia WNP)cite-ref-39[39] Gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit historischen Wandgemälden (um 1380). Dort befindet sich auch das Mausoleum von 1636 fĂźr Prinzessin Anna Wasa von Schweden (* 7. Mai 1568; â 26. Februar 1625), Schwester des polnischen und schwedischen KĂśnigs Sigismund III. Wasa. Die Kirche ist 27 m hoch und ein Beispiel der so genannten âHohen Halleâ. Sie hat drei gleich hohe Schiffe mit SterngewĂślben. Die Kirche wurde ohne Turm ausgefĂźhrt, weil die bauausfĂźhrenden Franziskaner das als Ordensregel hatten. Das erhaltene ChorgestĂźhl stammt aus dem 15. Jahrhundert. Aus der Klosterzeit hat sie im Zugangsbereich noch die Reste eines Kreuzganges.
Weitere bedeutende Einzelbauten
⢠Jakobskirche, als Pfarrkirche der Neustadt 1309 errichtet
⢠Heilig-Geist-Kirche, dreischiffiges spätbarockes Bauwerk, ehemals evangelische Stadtpfarrkirche. Wegen der städtischen Auflagen wurde der Kirchturm erst Ende des 19. Jahrhunderts von Hugo Hartung neobarock ergänzt. Seit 1945 ist die Kirche im Besitz der Jesuiten.
⢠Artushof
⢠Ruine der Ordensburg Thorn des Deutschen Ordens aus dem 14. Jahrhundert, wobei älteste Gebäudeteile archäologisch um 1240 datiert werden. UngewÜhnliche Dreiecksform mit Üstlich vorgelagertem Dansker, der als Wehrturm aber auch mit der Brßcke ßber dem Kanal als Toilette diente.
⢠Junkerhof
⢠âHaus unter dem Sternâ am Altstadtmarkt, barockes BĂźrgerhaus des 17. Jahrhunderts, eines der besterhaltenen Gebäude dieser Epoche mit filigraner Fassadengestaltung.
⢠Das âEsken-Palaisâ, auch âRoter Speicherâ, wegen der roten Backsteine genannt, stammt von 1590. Das Palais wurde im 19. Jahrhundert zum Speicher umgebaut
⢠Das âDambski-Palaisâ aus dem Barock, erbaut 1693 als Sitz des Bischofs. Mit reichen Fassadengliederungen und figĂźrlichen Elementen
⢠Das âNikolaus-Kopernikus-Museumâ, im Stil der Backsteingotik im 14. Jahrhundert erbautes Giebelhaus, in dem 1473 Kopernikus geboren wurde.
⢠verschiedene Kornspeicher vom 14. bis 17. Jahrhundert
⢠Verteidigungssystem aus dem 13. und 14. Jahrhundert mit Stadtmauer, einigen Basteien, Tßrmen und Stadttoren:
⢠Nonnentor
⢠Seglertor
⢠Brßckentorcite-ref-40[40], auch Fährtor genannt
⢠Schiefer Turm
⢠Junkerhof
⢠Bastei Monstranz
⢠Bastei Katzenkopf
⢠Befestigungsringe im Stadtvorfeld von 1824 und 1910 mit 12 Forts
⢠Kranturm
⢠Hauptpost
⢠Stadttheater (jetzt Teatr im. Wilama Horzycy), erbaut 1903â1904 im Wiener Jugendstil vom BĂźro Fellner & Helmer, 842 Plätze
Baudenkmäler auĂerhalb der Altstadt
⢠Burg Thorn
⢠Burg Dybow, auf dem linken Weichselufer 250 m westlich der jetzigen PiĹsudski-BrĂźcke. Erbaut wurde die 40 mal 50 m groĂe Anlage 1424â1428 unter WĹadysĹaw II. JagieĹĹo als polnische Grenzfestung in gut einem Kilometer Abstand schräg gegenĂźber der 800 m flussaufwärts gelegenen Ordensburg.
Museen
⢠Stadtmuseum im Altstadtrathaus Muzeum OkrÄgowe â Ratusz Staromiejski, Adresse: Rynek Staromiejski 1
⢠Ruine der Burg des Deutschen Ordens Ruiny Zamku KrzyĹźackiego in der Przedzamcze-StraĂe
⢠Kopernikus-Haus Dom Kopernika in der Kopernika-StraĂe 15/17
⢠Esken-Palais Czerwony Spichrz, war Sitz der angesehenen Thorner Bßrgerfamilie Die Familie wurde von Erasm Esken, der im 15. Jahrhundert aus Friesland nach Thorn gekommen war, gegrßndet. Seit den 1990er Jahren ist es Museum fßr Stadtgeschichte.
⢠Volkskunde-Museum Muzeum Etnograficzne mit einem Artillerie-Zeughaus von 1824 am Rande der Altstadt in einer Parkanlage Es ist eine Freiluftsammlung von historischen bäuerlichen Holzgebäuden, die Ăźberwiegend im 18. und 19. Jh. in Pommern entstanden. Adresse: WaĹy, gen. Sikorskiego-StraĂe 19
⢠Universitätsmuseum fĂźr Naturkunde in der Gagarina-StraĂe 9, präsentiert Ausstellungen zu den Themenbereichen:
⢠Fauna- und Florasammlungen mit Exponaten aus aller Welt
⢠Erdgeschichte
⢠Zoologie mit Tierexponaten, unter anderem eine Ăberseefischzucht von Buntbarschen
⢠Freilichtmuseum der Panzerfortifikation Festung Thorn
⢠Pfefferkuchen-Museum (Muzeum ToruĹskiego Piernika)
RegelmäĂige Kulturveranstaltungen
⢠Es gibt ein regelmäĂiges Musikfestival Probaltika, zu dem jedes Jahr im Mai Konzerte und Ausstellungen stattfinden.
⢠Ein weiteres Musikfestival, Musik und Architektur, findet im Sommer statt. Die Konzerte werden aufgefßhrt, u. a. im Bßrgerhaus Unter dem Stern am Altstadtmarkt, im Rathaus, im Artushof sowie in den Kirchen.
⢠In ToruĹ findet das Internationale Filmfestival âTOFIFESTâ statt, am 19. â 27. Oktober 2019 fand das Festival des unabhängigen Kinos zum 17ten Mal statt.cite-ref-41[41]
⢠Gemeinsam mit der Partnerstadt GÜttingen verleiht ToruŠalljährlich den Samuel-Bogumil-Linde-Preis zur Erinnerung an den Sohn der Stadt Samuel Bogumil Linde.
Sport
⢠Angels ToruĹ, American Football (Jakub Mazan)
⢠Apator ToruĹ, Speedway
⢠Elana ToruĹ, FuĂball
⢠Twarde Pierniki ToruĹ, Basketball
⢠Motoarena ToruĹ
⢠KS ToruĹ, Eishockey
⢠Mehrzweckhalle Arena ToruĹ. Anfang März 2021 Austragungsstätte der Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften.
Umgebung
In der Nähe von ToruĹ, in der Ortschaft Piwnice, befinden sich zwei Radioteleskope, eines mit 15 Metern Durchmesser, errichtet 1976, und eines mit 32 Metern Durchmesser, errichtet 1987. Letzteres wird auch im Rahmen von VLBI-Beobachtungen eingesetzt.
Kulinarische Spezialitäten
Die Thorner Katrinchen, ein Lebkuchengebäck, sollen im 16. Jahrhundert im Kloster von Thorn erfunden worden sein.
Stadtteile und Verwaltungsgliederung
| polnischer Name | Nr. im Plan | deutscher Name |
|---|---|---|
| StarotoruĹskie PrzedmieĹcie | 0 1 | noch als Dorf: Alt-Thorn |
| Barbarka | 0 2 | Barbarken ( 1942â1945 Barbarahof ) |
| Bielany | 0 3 | WeiĂhof |
| Bydgoskie PrzedmieĹcie | 0 4 | Bromberger Vorstadt |
| Wrzosy | 0 5 | SchĂśnwalde |
| Koniuchy | 0 6 | |
| CheĹmiĹskie PrzedmieĹcie | 0 7 | Culmer Vorstadt ( 1939â1945 Kulmer V. ) |
| Rybaki (mit Port Drzewny) | 0 8 | Holzhafen |
| Stare Miasto | 0 9 | Altstadt |
| Katarzynka | 10 | Katharinenflur |
| Mokre | 11 | Mocker |
| Jakubskie PrzedmieĹcie | 12 | Jakobs Vorstadt ( 1905â1945 Jakobsvorstadt ) |
| Rubinkowo | 13 | Rubinkowo ( 1905â1945 Bachau ) |
| Winnica | 14 | Weinberg |
| GrÄbocin nad StrugÄ
| 15 | Gremboczyn ( 1909â1945 Gramtschen ) |
| Bielawy | 16 | Bielawy ( 1942â1945 Austrieb ) |
| Na Skarpie | 17 | Treposch ( 1942â1945 Dreibusch ) |
| Kaszczorek | 18 | Kaschorek ( 1942â1945 Hohenkloster ) |
| Piaski (Kluczyki und KÄpa Bazarowa) | 19 | Bazarkämpe, Buzarkämpe |
| PodgĂłrz | 20 | Podgorz ( 1942â1945 Amberg ) |
| Glinki | 21 | Glinke |
| Stawki | 22 | Stewken |
| Rudak | 23 | Rudak ( 1942â1945 Rodeck ) |
| Czerniewice | 24 | Czernewitz ( 1942â1945 Schwarzwalde ) |
BrĂźcken
Im 21. Jahrhundert gibt es in und bei ToruĹ vier WeichselbrĂźcken:
⢠Eisenbahnbrßcke Ernest Malinowski am Ostrand der Innenstadt
⢠JĂłzef-PiĹsudski-StraĂenbrĂźcke am Westrand der Altstadt
⢠Autobahnbrßcke 11 km stromaufwärts der Eisenbahnbrßcke
⢠Bau der vierten BrĂźcke 2010â2013
Die erste BrĂźcke Ăźber die Weichsel in der Stadt wurde 1500 gebaut und war damals die längste HolzbrĂźcke Polens und eine der längsten in Europa. Ihr Nordende lag an der Grenze von Altstadt und Neustadt in der späteren Ulica Mostowa (BrĂźckenstraĂe). 1872/1873 wurde am Ostrand der Innenstadt die stählerne EisenbahnbrĂźcke als kombinierte Bahn- und StraĂenbrĂźcke errichtet, mit einem Gleis und einer schmalen Fahrbahn. Ihre StĂźtzpfeiler am Ufer waren mit gemauerten TĂźrmchen und in Nischen eingestellte Skulpturen geschmĂźckt.cite-ref-42[42] Die Gestaltung erfolgte durch den Architekten Johann Heinrich Strack. Die HolzbrĂźcke von 1500 fiel 1877 einem Brand zum Opfer und wurde nicht wieder aufgebaut. Ăber fĂźnf Jahrzehnte gab es wieder nur eine WeichselbrĂźcke in der Stadt.
Pläne fĂźr den Bau einer neuen StraĂenbrĂźcke gab es schon vor 1918. Sie sollte am Nordende in die SeglerstraĂe (seit 1919 Ĺšeglarska) in der Altstadt mĂźnden. Die JĂłzef-PiĹsudski-BrĂźcke wurde aber erst 1928 bis 1934 am Westrand der Altstadt gebaut. AnschlieĂend wurde die EisenbahnbrĂźcke fĂźr den StraĂenverkehr gesperrt. Die Stahlkonstruktion der StraĂenbrĂźcke stammte von einer 1905â1909 gebauten EisenbahnbrĂźcke zwischen dem gerade polnisch gewordenen Opalenie (MĂźnsterwalde) und der Stadt Marienwerder (eingemeindet als Kwidzyn), die durch ihre neu entstandene Grenzlage bedeutungslos geworden war und deren Material fĂźr zwei neue BrĂźcken reichte. Aus der anderen Hälfte wurde in Konin eine BrĂźcke Ăźber die Warthe gebaut.
Im Zweiten Weltkrieg wurden beide Thorner WeichselbrĂźcken zweimal gesprengt, 1939 von der abrĂźckenden polnischen Armee 15 Stunden vor der deutschen Besetzung, 1945 von der Wehrmacht, die vor der Roten Armee zurĂźckweichen musste. Zwischenzeitlich war die EisenbahnbrĂźcke wieder hergerichtet und anstelle der stählernen StraĂenbrĂźcke provisorisch eine hĂślzerne errichtet worden. Nach dem Krieg wurde die EisenbahnbrĂźcke 1948 wieder aufgebaut, die StraĂenbrĂźcke 1950.
Die dritte BrĂźcke, die AutobahnbrĂźcke der polnischen A1 von Danzig nach Krakau liegt genau genommen sĂźdlich von ToruĹ knapp auĂerhalb der Stadtgrenzen. Sie wurde von 1992 bis 1998 zwischen den DĂśrfern Brzoza (Balkau) im Westen und Grabowiec (Grabowitz) im Osten bisher erst in halber Breite gebaut und nach der Polnische Heimatarmee (Armia Krajowa) benannt. Seit 2010 wurde sie auf die volle Breite ausgebaut, aber in der A1 klafft sĂźdlich der BrĂźcke immer noch eine LĂźcke von ToruĹ bis hinter Kowal.
Im Herbst 2010 ist der Spatenstich fĂźr eine vierte WeichselbrĂźcke, die Gen.-ElĹźbieta-Zawacka-BrĂźcke zwischen den Stadtteilen Winnica (Weinberg) am rechten und Rudak am linken Weichselufer erfolgt. Diese BrĂźcke wurde am Wochenende 6. bis 8. Dezember 2013 mit einem BrĂźckenfest eingeweiht.cite-ref-43[43] Sie mĂźndet in den DaszyĹski-Platz, der von der Marek-Sudak-BrĂźcke Ăźberquert wird.
Eisenbahn
Die wichtigsten BahnhĂśfe der Stadt sind
⢠ToruĹ GĹĂłwny (Hauptbahnhof, ursprĂźnglich âThorn Vorstadtâ, links der Weichsel gegenĂźber der Altstadt), dort setzt sich die Bahnstrecke von Posen nach Insterburg fort.
⢠ToruŠMiasto (Stadtbahnhof, rechts der Weichsel am Ostrand der Altstadt)
Ăffentlicher Personennahverkehr
Die StraĂenbahn ToruĹ und Stadtomnibusse in ToruĹ werden von dem städtischen Verkehrsbetrieb Miejski ZakĹad Komunikacji w Toruniu (MZK ToruĹ) betrieben. Gemäà einem Vertrag vom 1. August 1890 erĂśffnete die in Berlin ansässige Gesellschaft Havestadt & Contag am 16. Mai 1891 die erste StraĂenbahnlinie in Thorn als Pferdebahn. Die Linie verband den Stadtbahnhof (späterer ToruĹ Miasto) mit der damaligen Bromberger Vorstadt. Die Spurweite beträgt seitdem 1000 mm. Ab dem 1. Februar 1899 verkehrte auf derselben Linie die erste Elektrische. Neben den ersten fĂźnf Triebwagen fuhren zunächst weiterhin von Pferden gezogene Wagen. Am 21. Dezember 1901 ging die Lizenz zum Betrieb der Thorner StraĂenbahn an die Elektrizitätswerke Thorn Ăźber. Die Werke verlegten zwei weitere Linien Ende 1899, die am 23. Oktober 1907 in Betrieb genommen wurden. 1908 standen 15 Triebwagen und 3 Beiwagen zur VerfĂźgung. Sogar während des Ersten Weltkriegs wurde der Wagenpark erweitert und eine Linie verlängert. Bald nach dem Ăbergang der Stadt unter polnische Hoheit wurden weitere neue StraĂenbahnwagen gekauft. Ab dem 16. November 1924 kamen auch Stadtomnibusse zum Einsatz. Im ersten Quartal 1939 hatte das StraĂenbahnnetz in ToruĹ eine Gesamtlänge von 19,5 km, davon 2,5 km ohne Linienverkehr.cite-ref-44[44]
Im Zweiten Weltkrieg wurde die StraĂenbahnlinie zum Hauptbahnhof durch die ZerstĂśrung der JĂłzef-PiĹsudski-BrĂźcke unterbrochen, nach Bau einer hĂślzernen BehelfsbrĂźcke durch eine Buslinie ersetzt. Nach dem Ende des Krieges, schon am 1. Mai 1945 konnte der StraĂenbahnverkehr in der kaum zerstĂśrten Stadt wieder aufgenommen werden, bis zum Ende des Monats wieder auf drei Linien. Ab dem 9. Februar 1946 wurden auch wieder Autobusse in Betrieb genommen. Die Beschaffung neuer Busse begann 1952. Ende der 1950er Jahre hatte ToruĹ drei Buslinien, Ende der 1960er derer acht.
In den Jahren 1969 bis 1972 wurde eine neue StraĂenbahnstrecke zu dem Textilwerk Merinotex gebaut, 1970 die Strecke durch die Altstadt, Teil der allerersten Strecke, stillgelegt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat das StraĂenbahnnetz eine Länge von 22 km, auf denen vier Taglinien und eine Nachtlinie verkehren. Das städtische Busnetz umfasst 37 Tag- und 3 Nachtlinien. Die Fahrgastzahlen sind derzeit rĂźckläufig: 1990 wurden 99,5 Millionen Personen befĂśrdert, 2000 waren es 76 Millionen, 2008 nur noch 46,5 Millionen. Die neueste Strecke im Netz ist der 2014 erĂśffnete Abzweig zur Universität im Nordwesten der Stadt.
Ansässige Unternehmen
⢠Krajowa SpĂłĹka Cukrowa hat seinen Sitz in der Stadt und ist einer der grĂśĂten Zuckerproduzenten Polens mit einem Produktionsanteil von 39,4 Prozent (Stand 2004/2005).
⢠Die Firma Baus AT (Hersteller fĂźr Ambulanzfahrzeuge) hat ihren Sitz in ToruĹ
⢠Die Firma Neuca (ArzneimittelgroĂhandel und -herstellung) hat ihren Sitz in ToruĹ
Medien
⢠Polskie Radio Pomorza i Kujaw
⢠Radio Eska
⢠Radio Gra
⢠Radio Maryja
⢠Radio Plus
⢠Radio RMF FM
⢠Radio Sfera
⢠Radio WAWA
⢠Telewizja Polska
⢠TV ToruŠ(per Kabel, empfangen von ca. 120.000 Personen)
⢠TV TRWAM
⢠TVN, TVN 24
Politik
Stadtpräsident
An der Spitze der Stadtverwaltung steht ein Stadtpräsident, der von der BevÜlkerung direkt gewählt wird. Seit 2024 ist dies PaweŠGulewski von der Platforma Obywatelska.
Bei der Wahl am 7. April 2024 trat sein Vorgänger MichaŠZaleski, der seit 2002 amtiert hatte, wieder mit seinem eigenen Wahlkomitee an. Die Abstimmung brachte folgendes Ergebnis:cite-ref-45[45]
⢠PaweŠGulewski (Koalicja Obywatelska) 38,28 % der Stimmen
⢠MichaŠZaleski (Wahlkomitee MichaŠZaleski) 26,41 % der Stimmen
⢠Adrian MĂłl (Prawo i SprawiedliwoĹÄ) 12,79 % der Stimmen
⢠Bartosz Szymanski (Wahlkomitee âAktiv fĂźr ToruĹâ) 9,08 % der Stimmen
⢠Piotr Wielgus (Lewica) 5,71 % der Stimmen
⢠Maciej Cichowicz (Konfederacja und unabhängige lokale Verwaltungen) 3,93 % der Stimmen
⢠Magdalena Noga (Koalition âBewegung der Stadtâ) 2,34 % der Stimmen
⢠Dariusz Kubicki (Wahlkomitee âIch liebe ToruĹâ) 1,46 % der Stimmen
Damit wurde keiner der acht Kandidaten im ersten Wahlgang gewählt und es kam zu einer Stichwahl der beiden Bestplatzierten am 21. April 2024 bei der sich Gulewski mit 65,0 % der Stimmen gegen den bisherigen Amtsinhaber Zaleski durchsetzte.
Bei der Wahl 2018 trat Amtsinhaber Zaleski mit einem eigenen Wahlkomitee an. Die Abstimmung brachte folgendes Ergebnis:cite-ref-46[46]
⢠MichaŠZaleski (Wahlkomitee MichaŠZaleski) 55,4 % der Stimmen
⢠Tomasz Lenz (Koalicja Obywatelska) 23,8 % der Stimmen
⢠Zbigniew Rasielewski (Prawo i SprawiedliwoĹÄ) 8,5 % der Stimmen
⢠Sylwia Kowalska (Wahlkomitee âMein ToruĹâ) 7,0 %
⢠SĹawomir Mentzen (Wahlkomitee SĹawomir Mentzen) 3,9 % der Stimmen
⢠Ăbrige 1,4 % der Stimmen
Damit wurde Zaleski bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.
Stadtrat
Der Stadtrat besteht aus 25 Mitgliedern und wird direkt gewählt. Die Stadtratswahl 2024 fßhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-47[47]
⢠Koalicja Obywatelska (KO) 39,3 % der Stimmen, 15 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 22,0 % der Stimmen, 6 Sitze
⢠Wahlkomitee MichaŠZaleski 11,5 % der Stimmen, 4 Sitze
⢠Wahlkomitee âAktiv fĂźr ToruĹâ 7,6 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Wahlkomitee Lewica 6,4 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Trzecia Droga (TD) 4,5 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Konfederacja und unabhängige lokale Verwaltungen 4,3 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Koalition âBewegung der Stadtâ 2,8 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Wahlkomitee âIch liebe ToruĹâ 1,8 % der Stimmen, kein Sitz
Die Stadtratswahl 2018 fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-48[48]
⢠Koalicja Obywatelska (KO) 29,9 % der Stimmen, 10 Sitze
⢠Wahlkomitee MichaŠZaleski 27,7 % der Stimmen, 8 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 23,0 % der Stimmen, 6 Sitze
⢠Wahlkomitee âMein ToruĹâ 9,8 % der Stimmen, 1 Sitz
⢠Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD) / Lewica Razem (Razem) 4,2 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Kukizâ15 3,1 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Wahlkomitee SĹawomir Mentzen 2,3 % der Stimmen, kein Sitz
Partnerstädte
ToruŠhat elf Partnerstädte:cite-ref-twins-49-0[49]
| Stadt | Land | seit |
|---|---|---|
| Angers | Frankreich | 2016 |
| Äadca | Slowakei | 1996 |
| GĂśttingen | Deutschland | 1978 |
| Guilin | Volksrepublik China | 2010 |
| Hämeenlinna | Finnland | 1989 |
| Kaunas | Litauen | 2016 |
| Leiden | Niederlande | 1988 |
| Luzk | Ukraine | 2008 |
| Novo Mesto | Slowenien | 2009 |
| Philadelphia | Vereinigte Staaten | 1976 |
| Swindon | Vereinigtes KĂśnigreich | 2003 |
PersĂśnlichkeiten
Bekanntester Sohn Thorns ist Nikolaus Kopernikus (1473â1543), einer der bedeutendsten Astronomen der Neuzeit, der in seinem Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium das heliozentrische Weltbild des Sonnensystems formulierte.
BĂźrgermeister
â
Hauptartikel
:
Liste der BĂźrgermeister von Thorn
EhrenbĂźrger u. a.
⢠Julius Bergenroth (1817â1896), Altphilologe, Oberlehrer am Thorner Gymnasium, Mitglied des PreuĂischen Abgeordnetenhauses
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
1375â1800
⢠Johannes Abezier (1375â1424), Bischof von Ermland
⢠Lukas Watzenrode der Ăltere (1400â1462), BĂźrger und Handelsmann in Thorn
⢠Lucas Watzenrode (1447â1512), FĂźrstbischof des Ermlandes
⢠Nikolaus Kopernikus (1473â1543), Domherr im Ermland, Mathematiker, Arzt, Astronom
⢠Heinrich Stroband (1548â1609), Jurist und Thorner BĂźrgermeister
⢠Fabian Neisser (1559â1605), Maler
⢠Adam Freitag (1608â1650), Arzt, Mathematiker und Hochschullehrer, Kriegsbaumeister
⢠Daniel RĂśmer (1617â1700), lutherischer Geistlicher, Generalsuperintendent der Niederlausitz
⢠Michael Bapzien (1628â1693), Kantor an der evang. Marienkirche
⢠Jakob Heinrich Zernecke (1672â1741), BĂźrgermeister und Chronist der Stadt Thorn
⢠Ephraim SchrĂśger (1727â1783), Architekt
⢠Samuel Luther von Geret (1730â1797), evangelischer Theologe, Jurist und Politiker
⢠Samuel Thomas Soemmerring (1755â1830), Arzt (Anatom), Anthropologe, Paläontologe und Erfinder
⢠Johann Wilhelm Linde (1760â1840), Pfarrer und Schulinspektor in Danzig
⢠Friedrich Christian Kries (1768â1849), Mathematiker, Physiker und Pädagoge
⢠Samuel Linde (1771â1847), Sprachforscher, Lexikograf und Bibliothekar
⢠Ernst Gottfried Garbe (â 1839), Gymnasiallehrer und Dichtercite-ref-50[50]
⢠Anton von Radke (1796â1861), sächsischer Generalleutnant und Kommandant der Reiterei
1801â1890
⢠Franz Winiewski (1802â1874), klassischer Philologe
⢠Eduard Rosenfeld (â1804â1826), Zeichner
⢠Carl August Hube (1809â1893), Lithograf und Zeichenlehrer
⢠Theodor KĂśrner (1810â1891), OberbĂźrgermeister von Thorn
⢠Theodor Neu (1810â1854), Maler, Zeichner und Lithograf
⢠Ernest Droese (1817â?), deutscher Missionar und Ăbersetzer
⢠Hermann Wiebe (1818â1881), deutscher MĂźhlenbau- und Maschinenbau-Ingenieur, Erster Rektor der Technischen Hochschule Berlin
⢠Isidor Henius (1820â1901), BegrĂźnder der modernen Aquavitherstellung in Dänemarkcite-ref-51[51]
⢠Leopold Prowe (1821â1887), Thorner Gymnasiallehrer, Historiker, erforschte Leben und Werk von Nicolaus Coppernicus
⢠August BĂśttcher (1825â1900), Physiker und Naturalienhändler
⢠Louise Peterson (1828â1902), Jugendschriftstellerin
⢠Adelheid GĂźnther (1834â1865), Opernsängerin und Theaterschauspielerin
⢠Heinrich Wilken (1835â1886), Lustspielautor, Schauspieler und Theaterdirektor
⢠Salomon Kalischer (1844â1924), Chemiker und Physiker
⢠Hermann von Vietinghoff (1851â1933), Offizier
⢠Hartwig Hirschfeld (1854â1934), britischer Orientalist
⢠Paul Baehr (1855â1929), Dichter und Chronist
⢠Henny Neumann-Bock (1855â1942), deutsch-jĂźdische Konzertsängerin und Ăbersetzerin
⢠Moritz Baerwald (1860â1919), Politiker
⢠Luise Wolf (1860â1942), LiteraturĂźbersetzerin
⢠Paul PreuĂ (1861â1926), Botaniker und Forschungsreisender
⢠Siegfried Kalischer (1862â1954), Neurologe und Schriftsteller
⢠Rudolf Cramer von Clausbruch (1864â1916), Offizier, geboren auf Gut Czernewitz
⢠Julie Wolfthorn (1864â1944), Malerin
⢠Georg von Steinmann (1866â1938), Jurist und Landrat
⢠Paul Boethke (1872â1964), Konteradmiral
⢠Robert MĂźller (1872 â n. 1932), Verwaltungsbeamter und Politiker, Abgeordneter zum PreuĂischen Landtag
⢠Paul Schuelke (1873â1954), Landrat
⢠Reinhold Lauffmann (1876â1952), Gerbereichemiker
⢠Gustav KrĂźger (1878â1927), Schriftsetzer, Redakteur und Polizeipräsident in Magdeburg
⢠Roman Rittweger (1879â1938), Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker
⢠Hans Lohmeyer (1881â1968), Jurist und Verwaltungsbeamter
⢠Kurt Woelck (1882â1958), letzter OberbĂźrgermeister von Spandau
⢠Arthur Schaade (1883â1952), Semitist
⢠Herbert Ebel (1885â1963), Bergrechtler
⢠Alfred Wolff (1885â1917), Klassischer Philologe und Gymnasiallehrer
⢠Ernst Rotmund (1886â1955), Schauspieler
⢠Hermann Rauschning (1887â1982), Musikwissenschaftler, NSDAP-Politiker und Faschismustheoretiker
⢠Erwin Loewenson (1888â1963), Schriftsteller
1891â1918
⢠Hans Brosius (1891â1969), Journalist und politischer Funktionär
⢠Herbert Sultan (1894â1954), Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
⢠Kurt Chill (1895â1976), Generalleutnant
⢠Gerhard Erdmann (1896â1974), Jurist und Verbandsfunktionär
⢠Franz Alfons Gayda (1896â1970), deutscher Journalist und Literaturkritiker
⢠Lotte Jacobi (1896â1990), Porträt-, Theater- und Kunstfotografin
⢠Gerd Briese (1897â1957), Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Intendant
⢠Wilhelm Wegner (1898â1972), Ophthalmologe und Hochschullehrer
⢠Willi Leisner (1899â1965), Publizist, Redakteur und Schriftsteller
⢠Siegmund Klein (1902â1987), deutsch-amerikanischer Kraftakrobat, Bodybuilder, Zeitschriftenverleger und Fitnessstudiobesitzer
⢠Erich Arthur Sodtke (1902â1992), Ingenieur
⢠Gerhard Uhde (1902â1980), Schriftsteller
⢠Hellmuth Lange (1903âunbekannt), Schriftsteller, Herausgeber und Verleger
⢠Erhard von Schmidt (1903â1994), Politiker
⢠Wilhelmina Iwanowska (1905â1999), Mathematikerin, Astronomin und Hochschullehrerin
⢠Heinrich Greeven, deutscher Theologe und Hochschullehrer (1906â1990)
⢠Kurt Behling (1906â1975), Anwalt
⢠Erwin Gillmeister (1907â1993), olympischer Athlet
⢠Harald Kruska (1908â1993), evangelischer Theologe und Hochschullehrer
⢠Werner Henke (1909â1944), Marineoffizier und U-Bootkommandant
⢠Gerd Schaefer-Rolffs (1909â1986), Ingenieur
⢠ElĹźbieta Zawacka (1909â2009), polnische Widerstandskämpferin, Mathematikerin und Pädagogin
⢠Wolfgang Eichel (1910â1989), Sporthistoriker und Hochschullehrer
⢠GĂźnter Gnodtke (1910â1995), Botschafter
⢠Elsa Thiemann (1910â1981), Fotografin
⢠Gerhard Meier (1913â1945), Assyriologe
⢠Hedwig von LĂślhĂśffel geb. von Olfers (1913â1986), ostpreuĂische Schriftstellerin
⢠Edmund Zdrojewski (1915â1948), SS-HauptscharfĂźhrer
⢠Hans-Walter Zech-Nenntwich (1916ânach 1979), Kriegsverbrecher, Agent und Unternehmer
⢠Rudy Sternberg, Baron Plurenden (1917â1978), britischer Unternehmer, ViehzĂźchter und Landwirt
⢠Johannes Oppenheimer (1918â2007), Richter
1919â1945
⢠Bogdan Paprocki (1919â2010), polnischer Sänger
⢠Lech BÄ
dkowski (1920â1984), Schriftsteller, Journalist und Politiker
⢠Georg Kotowski (1920â1999), deutscher Politiker (CDU)
⢠Tony Halik (1921â1998), polnischer Journalist, Filmregisseur und -produzent
⢠Kazimierz Serocki (1922â1981), polnischer Komponist
⢠Sigmund Sobolewski (1923â2017), polnischer Holocaust-Ăberlebender und Aktivist
⢠BolesĹaw Sulik (1929â2012), polnisch-britischer Journalist, Drehbuchautor und Regisseur
⢠Bernadetta Matuszczak (1931â2021), polnische Komponistin
⢠Stefan Olszowski (1931â2023), polnischer Politiker
⢠Marian Jochman (1935â2020), polnischer Leichtathlet
⢠ZdzisĹaw Piernik (* 1937), polnischer Tubist
⢠Czeslaw Gogolkiewicz (1938â1980), Regattasegler, Yachtkonstrukteur und Schiffbauingenieur
⢠BolesĹaw Marschall (1938â2023), polnischer Bildhauer
⢠JĂśrg-Dietrich Hoppe (1940â2011), Präsident der Bundesärztekammer und des Deutschen Ărztetages
⢠Rajmund ZieliĹski (1940â2022), polnischer Radrennfahrer
⢠Werner BĂśhm (âGottlieb Wendehalsâ, 1941â2020), deutscher Sänger und Musiker
⢠Anita Heyden (* 1942), deutsche Autorin und Malerin
⢠Rolf Schulz (1942â2018), deutscher Ingenieur und Performance-KĂźnstler
⢠Bodo Tßmmler (* 1943), deutscher Leichtathlet
⢠Hermann Kinder (1944â2021), deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
⢠Heinz-Dieter Klink (* 1944), deutscher Politiker (SPD)
Seit 1946
⢠Andrzej Kowalczyk (* 1948), Physiker
⢠Teresa Weyna (* 1950), 10-fache polnische Meisterin im Eiskunstlauf
⢠Jadwiga RappĂŠ (1952â2025), Sängerin
⢠BogusĹaw Linda (* 1952), Schauspieler
⢠Waldemar Fydrych (* 1953), gesellschaftlicher Aktivist und Happeningkßnstler
⢠Jacek Merkel (* 1954), Politiker
⢠Jerzy Wenderlich (* 1954), Politiker
⢠Janusz Leon WiĹniewski (* 1954), polnischer Schriftsteller
⢠Leszek Dunecki (* 1956), Leichtathlet
⢠Janusz SaĹach (* 1959), Radrennfahrer
⢠Tymon Tytus Chmielecki (* 1965), Geistlicher, Erzbischof und Diplomat
⢠Grzegorz Braun (* 1967), Regisseur, Drehbuchautor und Publizist
⢠Jacek Streich (* 1967), Ruderer
⢠Adam Fraszko (* 1969), Eishockeyspieler
⢠Maciej Konacki (* 1972), Astronom
⢠Nikodem PopĹawski (* 1975), theoretischer Physiker
⢠Adam Soboczynski (* 1975), Journalist und Schriftsteller
⢠Krzysztof Kaczka (* 1977), FlÜtist
⢠Marek Maciejewski (* 1977), Radrennfahrer
⢠PaweŠGulewski (* 1981), Politiker
⢠BĹaĹźej Janiaczyk (* 1983), Radrennfahrer
⢠Ĺukasz PawĹowski (* 1983), Ruderer
⢠MichaĹ GoĹaĹ (* 1984), Radrennfahrer
⢠SĹawomir Mentzen (* 1986), Politiker
⢠Zbigniew Schodowski (* 1987), Ruderer
⢠Adam Kanigowski (* 1989), Mathematiker
⢠Ĺukasz Owsian (* 1994), Radrennfahrer
⢠Krzysztof Walczak (* 1994), deutscher Politiker (AfD)
⢠Bartosz Fraszko (* 1995), Eishockeyspieler
⢠Zuzanna Maciejewska (* 1995), Tennisspielerin
⢠MaĹgorzata Cybulska (* 1998), Vielseitigkeitsreiterin
⢠Daniel Rochna (* 1999), Bahnradsportler
⢠Daniel Blin (* 2001), Motorradrennfahrer
⢠Anna Matuszewicz (* 2003), Weitspringerin
⢠Olga Wankiewicz (* 2003), Radsportlerin
Mit der Stadt verbunden
⢠Maximilian Curtze (1837â1903), Lehrer am Thorner Gymnasium, Kopernikus-Forscher und Historiker der Mathematik
⢠Konrad Gesselen (1409â1469), Schulmeister (Astronomie, Mathematik) in Thorn
⢠Christoph Hartknoch (1644â1687), Historiker, Lehrer in Thorn
⢠Arnold Hasse (1873â1933), OberbĂźrgermeister von Thorn
⢠Zwi Hirsch Kalischer (1795â1874), jĂźdisch orthodoxer Rabbiner, verbrachte seine letzten Lebensjahre in Thorn
⢠Konrad KĂśrner (1939â2022), deutscher Sprachwissenschaftler
⢠MaĹgorzata KoĹźuchowska (* 1971), Schauspielerin, lebt in ToruĹ
⢠Zbigniew Lengren (1919â2003), Karikaturist, wuchs in Thorn auf und studierte dort
⢠Ephraim Oloff (1685â1735), Pfarrer in Thorn, Verfasser der âPolnischen Liedergeschichteâ
⢠Wilhelm Arthur Passow (1814â1864), Rektor des Thorner Gymnasiums
⢠Melchior Pyrnesius (â 1589), Arzt in Thorn, schuf ein Monument in Gedenken an Kopernikus
⢠Leon Raszeja (1901â1939), polnischer Stadtpräsident 1936â1939
⢠Johann Gottfried RĂśsner (1658â1724), BĂźrgermeister von Thorn, beim Thorner Blutgericht enthauptet
⢠Michael Sodtke (* 1967), Vorsitzender der Artushof-Vereinigung Thorn e. V., Deutsch-Polnische Gesellschaft
⢠Christian Wernicke (1661â1725), Poet, Schulzeit in Thorn
Literatur
⢠Thorn, Kreisstadt und Festung 1. Ranges, rechts der Weichsel, Regierungsbezirk Marienwerder, Provinz WestpreuĂen. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Thorn (meyersgaz.org).
⢠Erich Weise (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Band: Ost- und WestpreuĂen (= KrĂśners Taschenausgabe. Band 317). KrĂśner, Stuttgart 1966, DNB 456882979, S. 221â225 (unveränderter Nachdruck 1981, ISBN 3-520-31701-X).
⢠Horst Ernst KrĂźger: Thorn: Stadt und Land. Geschichte, Geschichten, Namen, Erinnerungen 1231â1981. Artushof-Vereinigung, LĂźneburg 1981.
⢠Peter Bansleben: Thorn â KĂśnigin der Weichsel, 1231â1981. Aus der 750jährigen Geschichte einer deutschen Stadt. Landsmannschaft WestpreuĂen, Landesgruppe Baden-WĂźrttemberg Stuttgart 1981 (= Begleitheft zur Jubiläumsausstellung âThorn â KĂśnigin der Weichselâ).
⢠Marian Biskup (Hrsg.): ToruĹ dawny i dzisiejszy. Zarys dziejĂłw. PaĹstwowe Wydawnictwo Naukowe, Warszawa 1983.
⢠Marian Biskup (Hrsg.): Historia Torunia. Towarzystwa Naukowego w Toruniu (TNT), ToruĹ 1992â2006
⢠Bd. 1: W czasach Ĺredniowiecza (do roku 1454). 1999.
⢠Bd. 2/1: U schyĹku Ĺredniowiecza i w poczÄ
tkach odrodzenia (1454â1548). 1992.
⢠Bd. 2/2: W czasach renesansu, reformacji i wczesnego baroku (1548â1660). 1994.
⢠Bd. 2/3: MiedĚzy barokiem i oĹwieceniem (1660â1793). 1996.
⢠Bd. 3/1: W czasach zaboru pruskiego (1793â1920). 2003.
⢠Bd. 3/2: W czasach Polski odrodzonej i okupacji niemieckiej (1920â1945). 2006.
⢠Bohdan Rymaszewski, StanisĹaw Klimek: Thorn. Architektur und Geschichte. Via Nova, ToruĹ 1994, ISBN 83-901314-3-9.
⢠Marian ArszyĹski, Tadeusz Zakrzewski: ToruĹ â Miasto i ludzie na dawnej fotografii (do 1939 roku) / Thorn â Stadt und Menschen auf alten Fotos. Towarzystwa Naukowego w Toruniu, ToruĹ 1995, ISBN 83-85196-61-7.
⢠Antoni Czacharowski (Hrsg.): Atlas historyczny miast Polskich. Tom 1: Prusy KrĂłlewskie i Warmia, zeszyt 2: ToruĹ. Uniw. MikoĹaja Kopernika 1995, ISBN 83-231-0664-9.
⢠BogusĹaw UziembĹo, MichaĹ WoĹşniak: Thorn 1793â1920. Eine Stadt im Grenzraum. Muzeum OkrÄgowe, ToruĹ 1998, ISBN 83-87083-14-3.
⢠Christofer Herrmann: Thorn â StadtfĂźhrer. Imhof, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-504-9 (D), ISBN 978-83-61049-36-4 (PL)
⢠Frieder Monzer: Posen, Thorn, Bromberg, mit GroĂpolen, Kujawien und SĂźdostpommern. Trescher, Berlin 2012, ISBN 978-3-89794-201-1.
⢠Thorner Nachrichten, hrsg. von Michael Sodtke, Halbjahreszeitschrift, Lßneburg (seit 1967).
Weblinks
Commons
: ToruĹ
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: ToruĹ
â ReisefĂźhrer
Wikisource: Thorn
â Quellen und Volltexte
⢠Stadtkreis Thorn (Territorial.de)
⢠Internetpräsenz der Stadt ToruŠ(polnisch, englisch)
⢠Beata Lakeberg: Thorn/ToruĹ. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im Ăśstlichen Europa. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Bundesinstitut fĂźr Kultur und Geschichte der Deutschen im Ăśstlichen Europa (BKGE), 10. Juli 2012, abgerufen am 27. April 2025.
⢠Suche nach Thorn im Bibliotheks- und Bibliographieportal / Herder-Institut (Marburg)
⢠WiesĹaw Sieradzan, WiesĹaw Nowosad: Cartographia Thoruniana, Digitalisate alter Karten der Stadt
Einzelnachweise
cite-note-area-and-population-in-the-territorial-profile-in-2024-11. Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
cite-note-22. Website der Stadt, Prezydent Torunia, abgerufen am 15. Mai 2024
cite-note-33. Friedrich August VoĂberg: MĂźnzen und Siegel der preuĂischen Städte Danzig, Elbing, Thorn, so wie der HerzĂśge von Pomerellen im Mittelalter. Mit vielen MĂźnz- und Siegel.Abbildungen. Berlin 1841, S. 29â30 (books.google.de).
cite-note-ome-44. â Beata Lakeberg: Thorn/ToruĹ. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im Ăśstlichen Europa. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Bundesinstitut fĂźr Kultur und Geschichte der Deutschen im Ăśstlichen Europa (BKGE), 10. Juli 2012, abgerufen am 27. April 2025.
cite-note-55. â Lotar Weber: Preussen vor 500 Jahren in culturhistorischer, statistischer und militairischer Beziehung nebst Special-Geographie. Bertling, Danzig 1878, S. 389.
cite-note-66. â https://rcin.org.pl/Content/35378/PDF/WA303_43562_A512-43-1999-OiR_Salmonowicz.pdf
cite-note-77. â Tony Jaques: Dictionary of Battles an Sieges: A Guide to 8,500 Battles from Antiquity, S. 1014.
cite-note-88. â H. Haeser: Historisch-pathologische Untersuchungen. Als Beiträge zur Geschichte der Volkskrankheiten. Band 2, Dresden und Leipzig 1841, S. 330 (books.google.de).
cite-note-99. â Manasse StĂśckel; Anmerckungen, welche bei der Pest, die Anno 1709. in Dantzig grassirte, beobachtet. Hamburg 1710, Abschnitt Von der Pest in genere ff.
cite-note-1010. â Jacob Heinrich Zernecke: Das verpestete Thorn, oder summarischer Auszug der Pestlilentz-Seuchen, womit nach Gottes Willen die Stadt Thorn von Anfang ihrer Erbauung biĂ an gegenwärtige Zeiten heimgesuchet ist. Thorn 1710, S. 23â27 (books.google.de).
cite-note-1111. â Leopold Prove: Die Pulverexplosion in Thorn i. J. 1807. In: Neue PreuĂische Provinzial-Blätter. Dritte Folge. Band 10, KĂśnigsberg 1865, S. 156â159 (books.google.de).
cite-note-1212. â Tagebuch von 1813 - März. Abgerufen am 29. Dezember 2024.
cite-note-1313. â Tagebuch von 1813 - April. Abgerufen am 29. Dezember 2024.
cite-note-1414. â L. Wiese: Das hĂśhere Schulwesen in PreuĂen. Historisch-statistische Darstellung. Berlin 1864, S. 81 f. (books.google.de).
cite-note-st-1515. â Steinmann: Der Kreis Thorn â Statistische Beschreibung. Thorn 1866, S. 47 (books.google.de).
cite-note-pva-1616. â Infanterie-Regimente Nr. 21 von Borcke, Nr. 61 von der Marwitzund Nr. 176 (4. Pommersches), dem Ulanen-Regiment von Schmidt (1. Pommersches) Nr. 4, je einem Bataillon des 1. WestpreuĂisches FuĂartillerie-Regiment Nr. 11 und des 2. Pommersches FuĂartillerie-Regiment Nr. 15 und WestpreuĂisches Pionierbataillon Nr. 17, laut Paul von Abeln: Stammliste der KĂśniglich PreuĂischen Armee. Berlin 1905.
cite-note-1717. â Woodrow Wilson's Case for the League of Nations. Compiled with his approval by Hamilton Foley. Princeton University Press, Princeton 1923, S. 29.
cite-note-0-1818. â Most drogowy im. MarszaĹka JĂłzefa PiĹsudskiego. In: ToruĹ. 1. August 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 13. September 2021 (polnisch).
cite-note-1919. â Woj. Archiwum PaĹstwowe OddziaĹ ToruĹ / Staatsarchiv ToruĹ/Polen: Akta miasta Torunia 1939â1945, Sig. E 14, Blatt 4 â Verabschiedung Kiessling â AmtseinfĂźhrung Jakob am 1. Nov. 1939 im Theater
cite-note-2020. â Wolfgang Proske (Hrsg.): Täter Helfer Trittbrettfahrer - NS Belastete aus Mittelfranken. Kugelberg Verlag, 2023, S. 256 ff.
cite-note-2121. â Mariana Biskupa (Hrsg.): Historia Torunia - Die Geschichte von Thorn 1920 - 1945, Institut fĂźr Zeitgeschichte, Band 32, Thron, 2006, S. 555 ff.
cite-note-2222. â whc.unesco.org
cite-note-234. Georg Bender: Die ältesten WillkĂźren der Neustadt Thorn. In: Zeitschrift des WestpreuĂischen Geschichtsvereins. Band 7, 1882, S. 95â126, insbesondere S. 105.
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cite-note-aep-267. August Eduard PreuĂ: PreuĂische Landes- und Volkskunde. KĂśnigsberg 1835, S. 413â416, Nr. 30 (books.google.de).
cite-note-278. Kraatz: Topographisch-statistisches Handbuch des PreuĂischen Staats. Berlin 1856, S. 625 (books.google.de).
cite-note-shm-289. E. Jacobson: Topographisch-statistisches Handbuch fĂźr den Regierungsbezirk Marienwerder, Danzig 1868, S. 214â215, Nr. 248 (books.google.de).
cite-note-2910. Gustav Neumann: Geographie des PreuĂischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 51â52, Ziffer 6 (books.google.de).
cite-note-vwg-3011. Michael Rademacher: Provinz WestpreuĂen, Stadt- und Landkreis Thorn. Online-Material zur Dissertation, OsnabrĂźck 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 1. Januar 1900
cite-note-mkl-3112. Lexikoneintrag Thorn, in: Meyers GroĂes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 19, Leipzig/Wien 1909, S. 501â502.
cite-note-meyersgaz-3213. Thorn, in: Meyers Gazetteer (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, und alter Landkarte der Umgebung von Thorn).
cite-note-3314. KĂśniglich PreuĂisches Statistisches Landesamt: Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen. Heft 3: Regierungsbezirk Marienwerder, S. 76â77, Stadtkr. Thorn.
cite-note-gb-3415. Der GroĂe Brockhaus. 15. Auflage, Band 18, Leipzig 1934.
cite-note-3516. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Statistik des Deutschen Reichs, Band 550: Amtliches Gemeindeverzeichnis fßr das Deutsche Reich auf Grund der Volkszählung 1939. Verlag Paul Schmidt, Berlin 1940, S. 266 (Google Books).
cite-note-3636. â Leopold Prowe: Zur Biographie von Nicolaus Copernicus. 1853.
cite-note-3737. â Antoni Czacharowski (Hrsg.): Atlas historyczny miast Polskich. Band 1: Prusy KrĂłlewskie i Warmia, zeszyt 2: ToruĹ. Uniw. MikoĹaja Kopernika 1995, S. 17.
cite-note-3838. â Die Tuba Dei - eine berĂźhmte GroĂglocke im polnischen ToruĹ |. 29. Juli 2013, abgerufen am 29. Dezember 2024.
cite-note-3939. â KoĹcióŠWniebowziÄcia NajĹwiÄtszej Marii Panny | www.torun.pl. Abgerufen am 29. Dezember 2024 (polnisch).
cite-note-4040. â Historische Ansichtskarte des BrĂźckentores, abgerufen am 26. Oktober 2015.
cite-note-4141. â TOFIFEST (offizielle Website, engl./poln.)
cite-note-4242. â Ansicht Detail der Weichsel-EisenbahnbrĂźcke im Jahr 1876 In: Zeitschrift fĂźr Bauwesen, Berlin, 1876; S. 16ff.
cite-note-4343. â Gazeta Pomorska (17. Dezember 2013): kritischer Bericht Ăźber die neue WeichselbrĂźcke
cite-note-4444. â Geschichte des MZK ToruĹ (Memento vom 13. März 2012 im Internet Archive) (polnisch)
cite-note-4545. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Mai 2024.
cite-note-4646. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Juli 2020.
cite-note-4747. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Juli 2020.
cite-note-4848. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Mai 2024.
cite-note-twins-4949. â Miasta bliĹşniacze Torunia | www.torun.pl. Abgerufen am 29. Dezember 2024 (polnisch).
cite-note-5050. â Max Rosenheyn: Ueber den Gymnasiallehrer Ernst Gottfried Garbe (gestorben zu Thorn 1839) als Dichter. In: PreuĂische Provinzial-Blätter. Band 24, KĂśnigsberg 1840, S. 264â271.
cite-note-5151. â P. Koch Jensen: Isidor Henius. In: Svend Cedergreen Bech, Svend Dahl (Hrsg.): Dansk biografisk leksikon. BegrĂźndet von Carl Frederik Bricka, fortgesetzt von Povl Engelstoft. 3. Auflage. Band 5: FrilleâHanssen. Gyldendal, Kopenhagen 1980, ISBN 87-01-77403-4 (dänisch, biografiskleksikon.lex.dk â Stand: 18. Juli 2011).